DAS PROJEKT

"Vollwertig mobil ohne eigenes Auto" ist das Ziel der GSEISPUR (ab 2017 unter dem neuen Namen: Gesäuse-Sammeltaxi). Im Rahmen des ETZ-Projekts ACCESS2MOUNTAIN (ERDF Förderprogramm SOUTH EAST EUROPE) und mit Unterstützung des Lebensministeriums durch klima:aktiv mobil ist es dem Nationalpark Gesäuse gelungen, nachhaltige touristische Mobilität in der Region zu verwirklichen.

 

Ausgangssituation

Aufgrund der stetig steigenden Mobilitätsbedürfnisse im Bereich Freizeit & Tourismus und der gleichzeitigen Ausdünnung des öffentlichen Verkehrsangebots im ländlichen Raum, wird es zunehmend wichtiger zielgruppenorientierte Mobilitätsangebote als Ersatz zum privaten PKW zu schaffen. Aufbauend auf dem ETZ Southeast Europe Projekt ACCESS2MOUNTAIN und mit Mitteln von "klima:aktiv mobil" wurde die "sanfte" Mobilitätsplattform entwickelt.

 

Ziele

Mit der Entwicklung der GSEISPUR (ab 2017 unter dem neuen Namen: Gesäuse-Sammeltaxi) hat sich der Nationalpark Gesäuse das ehrgeizige Ziel gesetzt den Gästen eine vollwertige Mobilität auch ohne eigenes Auto zu ermöglichen. Mit den sanften Mobilitätsangeboten soll neben der Verringerung des Individualverkehrs, auch die regionale Wertschöpfungskette erhöht werden. So soll durch Fahrtenbündelungen und einer möglichst hohen Personenauslastung pro Fahrt der CO2-Ausstoß pro Kilometer und Fahrgast minimiert werden. Trotz Beibehaltung eines touristisch flexiblen motorisierten Transports, wird die Störeinwirkungen des Individualverkehrs auf das Ökosystem durch eben diese angestrebte hohe Personenauslastung pro Fahrt verringert. Zusätzlich wird eine flächendeckende Mobilität auch bei Ausdünnung des öffentlichen Verkehrs in der Region verwirklicht. Ein wesentliches Ziel war es auch für Personen mit Mobilitätshandicap eine einfache Fortbewegung mithilfe von barrierefreien Fahrzeugen zu ermöglichen.

Projektmanagement

Ziel und Wunsch war eine einfache Anbindung an die überregionale Anreise mit der Bahn  und eine flexible und einfache Mobilität vor Ort ohne Fahrplan und ohne Haltestellen. Vor dem Hintergrund einer kooperativen Regionalentwicklung lag die Hauptzielsetzung in einem regionalem Kooperationsschemas (von der Finanzierung bis hin zur Angebotsentwicklung), welches die unterschiedlichen Zielsetzungen der einzelnen regionalen Akteure aus dem Bereich Tourismus in Hinblick auf die sanfte Mobilität in der Region zu bündeln vermag. Die Informationsbasis hierfür legte eine intensive (meist bilaterale) Stakeholderarbeit, bei der die spezifischen Anforderungen eingebracht wurden. Hier kristallisierte sich schnell heraus, dass die Gäste aufgrund der Inflexibilität (Raum und Zeit) und der (für Gäste) Kompliziertheit des Öffentlichen Verkehrs - insbesondere auf der "letzten Meile" - das eigene Auto in den allermeisten Fällen bevorzugen.

Kernelemente

Die Homepage und die Nationalpark Gesäuse App bilden zusammen die Informations- und Schaltzentrale der GSEISPUR (ab 2017 unter dem neuen Namen: Gesäuse-Sammeltaxi). Auf der Homepage befinden sich alle wichtigen Informationen. Die Gesäuse App ist der digitale Freizeitführer der Region und dient gleichzeitig als Dispositionstool der sanft mobilen Angebote.

GSEISPUR - sag niemals Xeispur, Xeisspur, Xeismobil oder Gseisspur zu ihr...

Team

David Osebik

Projektleitung

Thomas Sattler

Projektmanagement

Markus Reisner

Projektmanagement